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Aktualisiert: 08/27/2013 | von AutoNEWS

Audi A8: Neue Technik und bessere Motoren

Die neue Mercedes S-Klasse steht vor der Tür. Da darf Audi nicht rasten. Nun präsentieren die Ingolstädter den A8 in neuer Form. Die Diesel halten nun die Euro-6-Abgasnorm ein und es gibt neue Technik.


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Audi liftet sein Topmodell. Die neue Version ist am Grill zu erkennen, der nun nicht mehr bis ganz nach unten reicht (Bild: A8 Hybrid)

Audi liftet sein Topmodell. Die neue Version ist am Grill zu erkennen, der nun nicht mehr bis ganz nach unten reicht (© Bild: A8 Hybrid)

Audi liftet sein Topmodell. Die neue Version ist am Grill zu erkennen, der nun nicht mehr bis ganz nach unten reicht (Bild: A8 Hybrid)

Ingolstadt, 21. August 2013 - Im Verkauf die Nase vorn hatte der Audi A8 im ersten Halbjahr 2013, wenn auch nur knapp: Von dem Ingolstädter Topmodell wurde ein paar Stück mehr abgesetzt als vom BMW 7er, und deutlich mehr als von der Mercedes S-Klasse. Doch die neue S-Klasse hatte gerade Premiere und die nächste Generation des BMW 7er wird für 2014 erwartet. So takelt Audi nun sein Flaggschiff auf. Vor allem erhält es einen Design-Feinschliff, die Motoren wurden stärker und sparsamer, und es gibt ein Technik-Update.

Geringfügige Designänderungen
Unverändert ist der A8 5,14 Meter lang, die L-Version misst sogar noch 13 Zentimeter mehr. Bei beiden Karosserievarianten lässt sich der Gepäckraum durch den geänderten Zuschnitt nun besser beladen, verspricht Audi. Zusätzliche Dämmmaßnahmen sollen zudem das Geräuschniveau verbessern. Beim Außendesign fällt vor allem der von links bis rechts durchgehende Lufteinlass an der Front auf. Analog dazu gibt es am Heck eine durchgehende Chromleiste, die weit in die Rückleuchten hineinragt. Alle Motorisierungen bis auf den S8 haben nun zwei eckige Endrohre. Zwölf Lackfarben, darunter fünf neue, stehen zur Wahl; das Angebot an Rädern reicht jetzt bis zu 21 Zoll - bisher war bei 20 Zoll Schluss.

Motoren teils sparsamer, teils stärker
Beim Audi A8 werden unverändert vier Ottomotoren, ein Hybridsystem und zwei Diesel angeboten. Bei einigen Aggregaten ist die Leistung gestiegen, bei anderen der Verbrauch gesunken. Der per Kompressor aufgeladene 3.0 TFSI hat nun 310 statt 290 PS, der 4.0 TFSI legt mit 435 PS um 15 PS zu. Unverändert bleibt der 520 PS starke S8. Der A8 L W12 quattro als Topmodell der Baureihe hat nach wie vor 500 PS, der Verbrauch sinkt jedoch von 11,9 auf 11,7 Liter pro 100 Kilometer. Laut Audi ist das der Bestwert seiner Klasse, aber wie immer definiert der Hersteller die Klasse so, wie es ihm passt: Der immerhin 450 PS starke BMW 750Li xDrive etwa ist mit 9,4 Liter deutlich sparsamer.

Diesel nun Euro-6-konform
Die beiden Selbstzünder 3.0 TDI und 4.2 TDI tragen nun den Zusatz Clean Diesel. Das weist darauf hin, dass sie die Euro-6-Abgasnorm einhalten. Das tun zwar jetzt auch die Benziner, doch dort haben sich die Grenzwerte kaum verändert. Die strengeren Stickoxidlimits bei den Dieseln werden durch einen SCR-Katalysator eingehalten, wie uns Audi-Sprecher Albrecht Trautzburg sagte. Dazu wird die wässrige Harnstofflösung Adblue eingespritzt. Sie hält je nach Fahrweise etwa 24.500 Kilometer, so Trautzburg. Beim 3.0 TDI stieg die Leistung geringfügig von 250 auf 258 PS, und der 4.2 TDI hat nun mit 385 PS gleich 35 PS mehr. Außerdem soll der 3.0 TDI Clean Diesel nun mit 5,9 Liter Sprit pro 100 Kilometer auskommen - der Vorgänger brauchte noch 6,4 Liter.

Servolenkung arbeitet nun elektromechanisch
Die Kraftübertragung übernimmt wie bisher eine Achtgang-Automatik. Außer beim frontgetriebenen Hybrid ist Allradantrieb bei allen A8 Serie - genau wie bisher. Den Allradantrieb ergänzt optional ein so genanntes Sportdifferenzial. Darunter versteht Audi ein System, das etwa beim Beschleunigen in der Kurve die Kräfte überwiegend zum kurvenäußeren Rad schickt, was das Auto in die Kurve hineindrückt. Bei allen A8 serienmäßig ist auch eine Luftfederung samt adaptiver Dämpfung. Neues gibt es aber bei der Servolenkung: Sie funktioniert nun elektromechanisch statt elektrohydraulisch. Das bringt neben einem geringfügigen Verbrauchsvorteil auch Pluspunkte für die Integration von Assistenten.

Neue Lenk-Helfer
Die neue Lenkung ermöglicht nämlich Eingriffe per Software. Beim "lane assist"-System wird deshalb künftig beim Verlassen der Spur nicht mehr nur gewarnt, sondern auch die Lenkrichtung korrigiert. Ebenfalls durch die neue Lenkung ermöglicht wird der Einparkassistent, den es bisher im A8 nicht gab. Das System übernimmt die Lenkarbeit beim Rangieren. Weitere neue Elektronikhelfer sind das Head-up-Display und der verbesserte Nachtsichtassistent: Er kann jetzt neben Fußgängern auch größere Wildtiere erkennen.

Matrix-LED-Scheinwerfer
Auch die Ausstattung wurde erweitert. Serienmäßige LED-Scheinwerfer gab es bisher nur beim Hybridmodell, beim S8 und der W12-Variante, künftig sind sie auch bei den V8-Motorisierungen Serie. Neu sind auch die optional erhältlichen Matrix-LED-Scheinwerfer. Bei diesen können die Leuchtdioden einzeln zu- und abgeschaltet oder gedimmt werden. Um entgegenkommende Fahrzeuge nicht zu blenden, muss so das Fernlicht nicht ausgeschaltet werden. Stattdessen wird die Verteilung des Lichts modifiziert. Weitere Features der neuen Scheinwerfer sind ein Kurvenlicht und ein Tagfahrlicht mit neuer Optik. Auch gibt es nun wie im R8 ein "Blinklicht mit dynamisierter Anzeige". Dahinter verbergen sich Blinker, die mit einer wischenden Bewegung auf sich aufmerksam machen. Das Lichtsystem arbeitet navigationsbasiert, das heißt: Wenn man das Navigationssystem ordert, passt sich das Fahrlicht an die vorausliegende Streckenführung und Straßenart an.

Ab November 2013
Der neue Audi A8 kommt im November 2013 zu den Händlern. Zuvor dürfte er auf der IAA (12. bis 22. September 2013) zu sehen sein. Trotz verbesserter Ausstattung - serienmäßig LED-Scheinwerfer für alle V8-Modelle - und den stärkeren Motoren steigen die Preise nur geringfügig. Sie beginnen bei 74.500 Euro - bisher waren es 74.000 Euro.

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Audi A8: Neue Technik und bessere Motoren Die neue Mercedes S-Klasse steht vor der Tür. Da darf Audi nicht rasten. Nun präsentieren die Ingolstädter den A8 in neuer Form. Die Diesel halten nun die Euro-6-Abgasnorm ein und es gibt neue Technik. AutoNEWS2013-08-24T09:05:002013-08-27T14:48:00© AutoNEWSAudi liftet sein Topmodell. Die neue Version ist am Grill zu erkennen, der nun nicht mehr bis ganz nach unten reicht (Bild: A8 Hybrid)Ingolstadt, 21. August 2013 - Im Verkauf die Nase vorn hatte der Audi A8 im ersten Halbjahr 2013, wenn auch nur knapp: Von dem Ingolstädter Topmodell wurde ein paar Stück mehr abgesetzt als vom BMW 7er, und deutlich mehr als von der Mercedes S-Klasse. Doch die neue S-Klasse hatte gerade Premiere und die nächste Generation des BMW 7er wird für 2014 erwartet. So takelt Audi nun sein Flaggschiff auf. Vor allem erhält es einen Design-Feinschliff, die Motoren wurden stärker und sparsamer, und es gibt ein Technik-Update. Geringfügige Designänderungen Unverändert ist der A8 5,14 Meter lang, die L-Version misst sogar noch 13 Zentimeter mehr. Bei beiden Karosserievarianten lässt sich der Gepäckraum durch den geänderten Zuschnitt nun besser beladen, verspricht Audi. Zusätzliche Dämmmaßnahmen sollen zudem das Geräuschniveau verbessern. Beim Außendesign fällt vor allem der von links bis rechts durchgehende Lufteinlass an der Front auf. Analog dazu gibt es am Heck eine durchgehende Chromleiste, die weit in die Rückleuchten hineinragt. Alle Motorisierungen bis auf den S8 haben nun zwei eckige Endrohre. Zwölf Lackfarben, darunter fünf neue, stehen zur Wahl; das Angebot an Rädern reicht jetzt bis zu 21 Zoll - bisher war bei 20 Zoll Schluss. Motoren teils sparsamer, teils stärker Beim Audi A8 werden unverändert vier Ottomotoren, ein Hybridsystem und zwei Diesel angeboten. Bei einigen Aggregaten ist die Leistung gestiegen, bei anderen der Verbrauch gesunken. Der per Kompressor aufgeladene 3.0 TFSI hat nun 310 statt 290 PS, der 4.0 TFSI legt mit 435 PS um 15 PS zu. Unverändert bleibt der 520 PS starke S8. Der A8 L W12 quattro als Topmodell der Baureihe hat nach wie vor 500 PS, der Verbrauch sinkt jedoch von 11,9 auf 11,7 Liter pro 100 Kilometer. Laut Audi ist das der Bestwert seiner Klasse, aber wie immer definiert der Hersteller die Klasse so, wie es ihm passt: Der immerhin 450 PS starke BMW 750Li xDrive etwa ist mit 9,4 Liter deutlich sparsamer. Diesel nun Euro-6-konform Die beiden Selbstzünder 3.0 TDI und 4.2 TDI tragen nun den Zusatz Clean Diesel. Das weist darauf hin, dass sie die Euro-6-Abgasnorm einhalten. Das tun zwar jetzt auch die Benziner, doch dort haben sich die Grenzwerte kaum verändert. Die strengeren Stickoxidlimits bei den Dieseln werden durch einen SCR-Katalysator eingehalten, wie uns Audi-Sprecher Albrecht Trautzburg sagte. Dazu wird die wässrige Harnstofflösung Adblue eingespritzt. Sie hält je nach Fahrweise etwa 24.500 Kilometer, so Trautzburg. Beim 3.0 TDI stieg die Leistung geringfügig von 250 auf 258 PS, und der 4.2 TDI hat nun mit 385 PS gleich 35 PS mehr. Außerdem soll der 3.0 TDI Clean Diesel nun mit 5,9 Liter Sprit pro 100 Kilometer auskommen - der Vorgänger brauchte noch 6,4 Liter. Servolenkung arbeitet nun elektromechanisch Die Kraftübertragung übernimmt wie bisher eine Achtgang-Automatik. Außer beim frontgetriebenen Hybrid ist Allradantrieb bei allen A8 Serie - genau wie bisher. Den Allradantrieb ergänzt optional ein so genanntes Sportdifferenzial. Darunter versteht Audi ein System, das etwa beim Beschleunigen in der Kurve die Kräfte überwiegend zum kurvenäußeren Rad schickt, was das Auto in die Kurve hineindrückt. Bei allen A8 serienmäßig ist auch eine Luftfederung samt adaptiver Dämpfung. Neues gibt es aber bei der Servolenkung: Sie funktioniert nun elektromechanisch statt elektrohydraulisch. Das bringt neben einem geringfügigen Verbrauchsvorteil auch Pluspunkte für die Integration von Assistenten. Neue Lenk-Helfer Die neue Lenkung ermöglicht nämlich Eingriffe per Software. Beim "lane assist"-System wird deshalb künftig beim Verlassen der Spur nicht mehr nur gewarnt, sondern auch die Lenkrichtung korrigiert. Ebenfalls durch die neue Lenkung ermöglicht wird der Einparkassistent, den es bisher im A8 nicht gab. Das System übernimmt die Lenkarbeit beim Rangieren. Weitere neue Elektronikhelfer sind das Head-up-Display und der verbesserte Nachtsichtassistent: Er kann jetzt neben Fußgängern auch größere Wildtiere erkennen. Matrix-LED-Scheinwerfer Auch die Ausstattung wurde erweitert. Serienmäßige LED-Scheinwerfer gab es bisher nur beim Hybridmodell, beim S8 und der W12-Variante, künftig sind sie auch bei den V8-Motorisierungen Serie. Neu sind auch die optional erhältlichen Matrix-LED-Scheinwerfer. Bei diesen können die Leuchtdioden einzeln zu- und abgeschaltet oder gedimmt werden. Um entgegenkommende Fahrzeuge nicht zu blenden, muss so das Fernlicht nicht ausgeschaltet werden. Stattdessen wird die Verteilung des Lichts modifiziert. Weitere Features der neuen Scheinwerfer sind ein Kurvenlicht und ein Tagfahrlicht mit neuer Optik. Auch gibt es nun wie im R8 ein "Blinklicht mit dynamisierter Anzeige". Dahinter verbergen sich Blinker, die mit einer wischenden Bewegung auf sich aufmerksam machen. Das Lichtsystem arbeitet navigationsbasiert, das heißt: Wenn man das Navigationssystem ordert, passt sich das Fahrlicht an die vorausliegende Streckenführung und Straßenart an. Ab November 2013 Der neue Audi A8 kommt im November 2013 zu den Händlern. Zuvor dürfte er auf der IAA (12. bis 22. September 2013) zu sehen sein. Trotz verbesserter Ausstattung - serienmäßig LED-Scheinwerfer für alle V8-Modelle - und den stärkeren Motoren steigen die Preise nur geringfügig. Sie beginnen bei 74.500 Euro - bisher waren es 74.000 Euro. seo_keywordsAudi257037697Audi liftet sein Topmodell. Die neue Version ist am Grill zu erkennen, der nun nicht mehr bis ganz nach unten reicht (Bild: A8 Hybrid)(©© AutoNEWS)Audi liftet sein Topmodell. Die neue Version ist am Grill zu erkennen, der nun nicht mehr bis ganz nach unten reicht (Bild: A8 Hybrid)(©© AutoNEWS)Audi liftet sein Topmodell. Die neue Version ist am Grill zu erkennen, der nun nicht mehr bis ganz nach unten reicht (Bild: A8 Hybrid)(©© AutoNEWS)Audi liftet sein Topmodell. Die neue Version ist am Grill zu erkennen, der nun nicht mehr bis ganz nach unten reicht (Bild: A8 Hybrid)(©© AutoNEWS)Audi liftet sein Topmodell. Die neue Version ist am Grill zu erkennen, der nun nicht mehr bis ganz nach unten reicht (Bild: A8 Hybrid)(©© AutoNEWS)Audi liftet sein Topmodell. Die neue Version ist am Grill zu erkennen, der nun nicht mehr bis ganz nach unten reicht (Bild: A8 Hybrid)(©© AutoNEWS)Audi liftet sein Topmodell. 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