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Aktualisiert: 06/19/2012 | von AutoNEWS

EU-Plan: Künftig jedes Jahr zum TÜV

Stinkersteuer, hohe Spritpreise und nun auch noch jedes Jahr zur Hauptuntersuchung? Wenn es nach der EU-Kommission geht, müssen Besitzer älterer Autos ihr Schätzchen bald alle 12 Monate checken lassen.


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Ginge es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, muss bald jedes über sechs Jahre alte Auto jährlich zur Hauptuntersuchung bei TÜV, Dekra oder GTÜ

Ginge es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, muss bald jedes über sechs Jahre alte Auto jährlich zur Hauptuntersuchung bei TÜV, Dekra oder GTÜ

Ginge es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, muss bald jedes über sechs Jahre alte Auto jährlich zur Hauptuntersuchung bei TÜV, Dekra oder GTÜ

Haar, 18. Juni 2012 - Einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) zufolge soll der EU-Verkehrskommissar Siim Kallas in einem vertraulichen Bericht eine jährliche Hauptuntersuchung (HU) für Kraftfahrzeug fordern. Das entsprechende Papier liege dem Wirtschaftsblatt vor. Kallas und seine EU-Kommission sollen demnach darin vorsehen, dass Autos jedes Jahr überprüft werden, sobald sie älter als sechs Jahre sind.

Neufahrzeuge mit längeren Fristen
Dabei gibt die FTD noch weitere Details Preis. So sehe der Entwurf von Kallas vor, dass Neufahrzeuge wie beispielsweise in Italien erst nach vier Jahren zur ersten Hauptuntersuchung antreten müssen. In Deutschland beträgt die Frist für die erste Überprüfung aktuell drei Jahre. Ginge es es nach der EU-Kommission, soll ein Fahrzeug laut der geplanten Regelung spätestens nach weiteren zwei Jahren - so wie in Deutschland aktuell vorgeschrieben - zur zweiten Hauptuntersuchung. Danach sieht Kallas die jährliche Prüfung vor. Wer allerdings bei seinem neu gekauften Fahrzeug nach vier Jahren bereits 160.000 Kilometer auf der Uhr hat, für den soll die Jahresregel schon nach dem ersten Termin bei TÜV, Dekra, GTÜ und Co. gelten. Diese Vorgaben, so die FTD, sollen ebenfalls für alle Kraftfahrzeuge bis zu einem Gewicht von 3,5 Tonnen gelten. Für Oldtimer werden weiter Sonderregelungen in Aussicht gestellt. Taxis und Rettungsfahrzeuge werden ohnehin schon jedes Jahr vorgeführt. Die neuen Regelungen sollen auch Motorräder einschließen.

ADAC wittert Abzocke
Die EU-Kommission stützt sich laut FTD auf Studien der Überwachungsorganisationen TÜV und Dekra, die an Fahrzeugen nach acht Jahren oftmals schwere Mängel feststellen. Demgegenüber vertritt der Allgemeine Deutsche Automobil-Club ADAC die Meinung, dass eine jährliche HU den Autofahrer nur finanziell belasten würde. Läge man eine durchschnittliche Prüfgebühr zugründe, käme auf die Autofahrer eine Mehrbelastung von 1,2 Milliarden Euro zu, so der Automobilklub. Denn mehr als die Hälfte der 43 Millionen zugelassenen Pkw fielen unter die geplante Neuregelung.

Keine technische Begründung
Für eine jährliche HU gebe es laut ADAC keine technische Begründung. Als Beweis nennt der Automobilklub die Unfallstatistik von 2010. Sie weise 354.919 Pkw-Unfälle mit Personenschäden aus. Doch der Anteil an Pkw, bei denen ein technischer Mangel die Ursache für den Unfall war, habe bei nur 1.508 gelegen - das entspricht lediglich einem Anteil von 0,42 Prozent. Dazu komme, dass beispielsweise Reifenschäden als technischer Mangel gelten. Diese seien auch durch eine Verkürzung der Prüfintervalle nicht unbedingt feststellbar. Außerdem hätten Reifenschäden nicht automatisch etwas mit dem Fahrzeugalter zu tun.

Im Ausland gibt es bereits die jährliche HU
Ob die Planspiele Erfolg haben werden, bleibt abzuwarten. Teilweise handelt es sich um Regelungen, die bereits im europäischen Ausland praktiziert werden. Eine jährliche HU für Kfz gibt es schon in verschiedenen europäischen Ländern. In Irland und den Niederlanden sind mindestens zehn beziehungsweise acht Jahre alte Fahrzeuge betroffen. In Großbritannien wird das erste Mal nach drei Jahren und dann alle 12 Monate geprüft. Der geplanten EU-Regelung am nächsten kommt Finnland, wo die erste HU nach drei Jahren ansteht und fünf Jahre alte Fahrzeuge jedes Jahr zum Check müssen.

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EU-Plan: Künftig jedes Jahr zum TÜV Stinkersteuer, hohe Spritpreise und nun auch noch jedes Jahr zur Hauptuntersuchung? Wenn es nach der EU-Kommission geht, müssen Besitzer älterer Autos ihr Schätzchen bald alle 12 Monate checken lassen. AutoNEWS2012-06-18T16:37:002012-06-19T11:53:00© AutoNEWSGinge es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, muss bald jedes über sechs Jahre alte Auto jährlich zur Hauptuntersuchung bei TÜV, Dekra oder GTÜHaar, 18. Juni 2012 - Einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) zufolge soll der EU-Verkehrskommissar Siim Kallas in einem vertraulichen Bericht eine jährliche Hauptuntersuchung (HU) für Kraftfahrzeug fordern. Das entsprechende Papier liege dem Wirtschaftsblatt vor. Kallas und seine EU-Kommission sollen demnach darin vorsehen, dass Autos jedes Jahr überprüft werden, sobald sie älter als sechs Jahre sind. Neufahrzeuge mit längeren Fristen Dabei gibt die FTD noch weitere Details Preis. So sehe der Entwurf von Kallas vor, dass Neufahrzeuge wie beispielsweise in Italien erst nach vier Jahren zur ersten Hauptuntersuchung antreten müssen. In Deutschland beträgt die Frist für die erste Überprüfung aktuell drei Jahre. Ginge es es nach der EU-Kommission, soll ein Fahrzeug laut der geplanten Regelung spätestens nach weiteren zwei Jahren - so wie in Deutschland aktuell vorgeschrieben - zur zweiten Hauptuntersuchung. Danach sieht Kallas die jährliche Prüfung vor. Wer allerdings bei seinem neu gekauften Fahrzeug nach vier Jahren bereits 160.000 Kilometer auf der Uhr hat, für den soll die Jahresregel schon nach dem ersten Termin bei TÜV, Dekra, GTÜ und Co. gelten. Diese Vorgaben, so die FTD, sollen ebenfalls für alle Kraftfahrzeuge bis zu einem Gewicht von 3,5 Tonnen gelten. Für Oldtimer werden weiter Sonderregelungen in Aussicht gestellt. Taxis und Rettungsfahrzeuge werden ohnehin schon jedes Jahr vorgeführt. Die neuen Regelungen sollen auch Motorräder einschließen. 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Dazu komme, dass beispielsweise Reifenschäden als technischer Mangel gelten. Diese seien auch durch eine Verkürzung der Prüfintervalle nicht unbedingt feststellbar. Außerdem hätten Reifenschäden nicht automatisch etwas mit dem Fahrzeugalter zu tun. Im Ausland gibt es bereits die jährliche HU Ob die Planspiele Erfolg haben werden, bleibt abzuwarten. Teilweise handelt es sich um Regelungen, die bereits im europäischen Ausland praktiziert werden. Eine jährliche HU für Kfz gibt es schon in verschiedenen europäischen Ländern. In Irland und den Niederlanden sind mindestens zehn beziehungsweise acht Jahre alte Fahrzeuge betroffen. In Großbritannien wird das erste Mal nach drei Jahren und dann alle 12 Monate geprüft. Der geplanten EU-Regelung am nächsten kommt Finnland, wo die erste HU nach drei Jahren ansteht und fünf Jahre alte Fahrzeuge jedes Jahr zum Check müssen.Werden Sie Fan von MSN Deutschland bei Facebookseo_keywords250305431Ginge es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, muss bald jedes über sechs Jahre alte Auto jährlich zur Hauptuntersuchung bei TÜV, Dekra oder GTÜGinge es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, muss bald jedes über sechs Jahre alte Auto jährlich zur Hauptuntersuchung bei TÜV, Dekra oder GTÜGinge es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, muss bald jedes über sechs Jahre alte Auto jährlich zur Hauptuntersuchung bei TÜV, Dekra oder GTÜGinge es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, muss bald jedes über sechs Jahre alte Auto jährlich zur Hauptuntersuchung bei TÜV, Dekra oder GTÜGinge es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, muss bald jedes über sechs Jahre alte Auto jährlich zur Hauptuntersuchung bei TÜV, Dekra oder GTÜGinge es nach EU-Verkehrskommissar Siim Kallas, muss 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3Kommentare
19. Jun 2012 08:10
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Daß sich ausgerechnet die EU einmischt ist schon unverschämt!! War Deutschland doch jahrelang das einzige Land, das überhaupt einen TÜV hatte.Und meines Wissens sind wir damit noch immer ein Ausnahmeland !!
19. Jun 2012 08:55
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Wer prüft eigentlich in den anderen Ländern, dass dort alles mit rechten Dingen zu geht? Also wenn die EU das gerne hätte, dann hätte ich auch gern, dass die Autos nur in Deutschland geprüft werden. Wer prüft des weiteren eigentlich, ob die Autos auch wirklich zum Tüv fahren, gibt es in den anderen Ländern auch Strafe fürs überziehen???

19. Jun 2012 09:30
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Nachdem die Typen in Brüssel die EU gegen die Wand gefahren haben, weil sie selbst überhaupt nix vernünftig prüften - weder vor noch nach dem Beitritt von Ländern - müssen sie sich jetzt etwas neues ausdenken, um wichtig zu sein und ihre nicht nur überflüssigen, sondern allgemeingefährlichen Arbeitsplätze zu begründen.

 

Die Praxis würde sein, dass die Werkstätten wo es nur geht die Autofahrer maximal ausnehmen würden. Dieses ausnehmen macht sich immer mehr breit, sogar ganz kräftig im Gesundheitswesen.

 

Den Haupteffekt, den diese Regelung bewirken bzw. nicht bewirken würde, hat der ADAC gut beschrieben.

 

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