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Aktualisiert: 07/13/2012 | von AutoNEWS

EU will jährlichen TÜV für ältere Autos

Werden die Autofahrer künftig noch mehr zur Kasse gebeten? Um die Unfallzahlen zu senken, fordert die EU einen jährlichen TÜV für Autos, die sieben Jahre und älter sind. Doch es gibt bereits Kritik.


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Ältere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafür

Ältere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafür

Ältere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafür

Brüssel (Belgien), 13. Juli 2012 - Teurer Sprit, eine mögliche Pkw-Maut und seit kurzem eine teurere Hauptuntersuchung für verspätete TÜV-Kandidaten: Deutsche Autofahrer fühlen sich immer mehr als Melkkühe der Nation. Nun gießt die EU-Kommission neues Öl ins Feuer und fordert eine jährliche TÜV-Untersuchung für Autos, die älter als sieben Jahre sind.

Weniger Verkehrstote
Der Hintergrund für die Initiative von EU-Verkehrskommissar Siim Kallas sind die Unfallzahlen: Technische Mängel seien für sechs Prozent aller Autounfälle in Europa verantwortlich, das entspricht 2.000 Toten im Jahr. Die neuen Vorschläge sollen in allen 27 EU-Staaten anspruchsvolle Hauptuntersuchungen garantieren und jährlich 1.200 Menschenleben retten.

Nach sieben Jahren alle 12 Monate
Für einen Autofahrer in Deutschland sieht der Kallas-Plan Folgendes vor: Mit einem Neuwagen müsste man erst nach vier Jahren erstmals zum TÜV, bislang sind es drei Jahre. Bis zur nächsten Untersuchung wären dann wie bislang zwei Jahre Zeit. Danach müsste das Auto jährlich vorgeführt werden. Jährlich zum TÜV sollen zudem auch Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die nach vier Jahren schon 160.000 Kilometer auf dem Tacho haben. Künftig sollen zudem die Kilometerstände bei den Prüfungen registriert werden, um Tachomanipulationen vorzubeugen. Die Vorschläge werden jetzt im Europaparlament und dem Rat der Mitgliedsstaaten beraten.

Unterstützung von den Werkstätten
Sicherlich nicht ohne Hintergedanken ist die Unterstützung des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe, kurz ZDK, in dem die meisten deutschen Autowerkstätten organisiert sind. Seit Jahren fordert der Verband eine Regelung, wie sie jetzt EU-Kommissar ins Spiel bringt. Vorgerechnet wird, dass bei Autos, die acht oder mehr Jahre alt sind, die Schadenshäufigkeit und die Anzahl der Reparaturen fast viermal höher seien als bei Modellen zwischen zwei und vier Jahren.

Kritik vom ADAC
Das Gegenteil behauptet der Automobilclub ADAC. Ihm zufolge treten Unfälle aufgrund technischer Mängel bei Fahrzeugen aller Altersklassen statistisch nicht signifikant in Erscheinung. Sie würden gerade einmal 0,5 Prozent aller schweren Unfälle ausmachen. Hinzu kommt laut ADAC, dass die EU-Kommission nicht den Prüfumfang für alle Länder vereinheitlichen wolle. So gäbe sich kein Plus für Staaten mit einer weniger umfangreichen Hauptuntersuchung. Einzige Profiteure seien die Prüforganisationen. Das Statement des TÜV bleibt noch recht unverbindlich: "Aus Sicht des VdTÜV (Verband der technischen Überwachungs-Vereine) ist es richtig und nachvollziehbar, dass es vor dem Hintergrund unterschiedlicher Prüfinhalte und Prüffristen innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten Bestrebungen der EU-Kommission gibt, einheitliche Standards zu formulieren."

Höhere Kosten statt mehr Sicherheit
Nach Ansicht des ADAC sind die derzeit bestehenden gesetzlichen Vorschriften in Deutschland ausreichend. Ähnlich argumentiert auch der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). Für ihn fehlt der nennenswerte Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit, stattdessen würden sich die Mobilitätskosten deutlich erhöhen.

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EU will jährlichen TÜV für ältere Autos Werden die Autofahrer künftig noch mehr zur Kasse gebeten? Um die Unfallzahlen zu senken, fordert die EU einen jährlichen TÜV für Autos, die sieben Jahre und älter sind. Doch es gibt bereits Kritik. AutoNEWS2012-07-13T13:27:002012-07-13T15:58:00© AutoNEWSÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürBrüssel (Belgien), 13. Juli 2012 - Teurer Sprit, eine mögliche Pkw-Maut und seit kurzem eine teurere Hauptuntersuchung für verspätete TÜV-Kandidaten: Deutsche Autofahrer fühlen sich immer mehr als Melkkühe der Nation. Nun gießt die EU-Kommission neues Öl ins Feuer und fordert eine jährliche TÜV-Untersuchung für Autos, die älter als sieben Jahre sind. Weniger Verkehrstote Der Hintergrund für die Initiative von EU-Verkehrskommissar Siim Kallas sind die Unfallzahlen: Technische Mängel seien für sechs Prozent aller Autounfälle in Europa verantwortlich, das entspricht 2.000 Toten im Jahr. Die neuen Vorschläge sollen in allen 27 EU-Staaten anspruchsvolle Hauptuntersuchungen garantieren und jährlich 1.200 Menschenleben retten. Nach sieben Jahren alle 12 Monate Für einen Autofahrer in Deutschland sieht der Kallas-Plan Folgendes vor: Mit einem Neuwagen müsste man erst nach vier Jahren erstmals zum TÜV, bislang sind es drei Jahre. Bis zur nächsten Untersuchung wären dann wie bislang zwei Jahre Zeit. Danach müsste das Auto jährlich vorgeführt werden. Jährlich zum TÜV sollen zudem auch Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die nach vier Jahren schon 160.000 Kilometer auf dem Tacho haben. Künftig sollen zudem die Kilometerstände bei den Prüfungen registriert werden, um Tachomanipulationen vorzubeugen. Die Vorschläge werden jetzt im Europaparlament und dem Rat der Mitgliedsstaaten beraten. Unterstützung von den Werkstätten Sicherlich nicht ohne Hintergedanken ist die Unterstützung des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe, kurz ZDK, in dem die meisten deutschen Autowerkstätten organisiert sind. Seit Jahren fordert der Verband eine Regelung, wie sie jetzt EU-Kommissar ins Spiel bringt. Vorgerechnet wird, dass bei Autos, die acht oder mehr Jahre alt sind, die Schadenshäufigkeit und die Anzahl der Reparaturen fast viermal höher seien als bei Modellen zwischen zwei und vier Jahren. Kritik vom ADAC Das Gegenteil behauptet der Automobilclub ADAC. Ihm zufolge treten Unfälle aufgrund technischer Mängel bei Fahrzeugen aller Altersklassen statistisch nicht signifikant in Erscheinung. Sie würden gerade einmal 0,5 Prozent aller schweren Unfälle ausmachen. Hinzu kommt laut ADAC, dass die EU-Kommission nicht den Prüfumfang für alle Länder vereinheitlichen wolle. So gäbe sich kein Plus für Staaten mit einer weniger umfangreichen Hauptuntersuchung. Einzige Profiteure seien die Prüforganisationen. Das Statement des TÜV bleibt noch recht unverbindlich: "Aus Sicht des VdTÜV (Verband der technischen Überwachungs-Vereine) ist es richtig und nachvollziehbar, dass es vor dem Hintergrund unterschiedlicher Prüfinhalte und Prüffristen innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten Bestrebungen der EU-Kommission gibt, einheitliche Standards zu formulieren." Höhere Kosten statt mehr Sicherheit Nach Ansicht des ADAC sind die derzeit bestehenden gesetzlichen Vorschriften in Deutschland ausreichend. Ähnlich argumentiert auch der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). Für ihn fehlt der nennenswerte Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit, stattdessen würden sich die Mobilitätskosten deutlich erhöhen.Werden Sie Fan von MSN Deutschland bei Facebookseo_keywords250576685Ältere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? Das Kfz-Gewerbe wäre dafürÄltere Autos zur jährlichen Hauptuntersuchung? 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