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Aktualisiert: 02/07/2012 | von .

Kälte kann Batterie und Diesel schaden

Autotüren können zufrieren, schwächelnde Batterien geben ihren Geist auf und der Dieselkraftstoff kann gelieren. Experten vom TÜV erklären, wie man sein Fahrzeug am besten vor Kälte schützt.


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Bei Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius können Autobatterien streiken und Dieselkraftstoff gelieren

Bei Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius können Autobatterien streiken und Dieselkraftstoff gelieren

Bei Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius können Autobatterien streiken und Dieselkraftstoff gelieren

Erfurt, 31. Januar 2012 -
Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius machen nicht nur dem Fahrer schwer zu schaffen, auch der Technik wird alles abverlangt. Besonders wichtig ist der Frostschutz im Kühlsystem und in der Scheibenwischanlage. Wer bei solchen Extremtemperaturen liegen bleibt, freut sich über eine warme Wolldecke im Auto. "Diese sollte jetzt genauso wie Eiskratzer und Schneefeger stets an Bord sein", erklärt TÜV-Experte Torsten Hesse.

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Zugefrorene Türen
Manch Autofahrer gelangt bei solch eisigen Temperaturen aber erst gar nicht ins Fahrzeuginnere. Wer seine Türdichtgummis nicht ausreichend gut mit Talkum oder Silikonspray gepflegt hat, könnte am Morgen vor einem versperrten Wagen stehen. Feuchtigkeit zwischen Türdichtung, Türrahmen und Scheibe kann bei extremen Temperaturen derart anfrieren, dass beim Öffnen der Tür die Dichtung beschädigt wird oder sich die Tür nicht mehr öffnen lässt. Auch einen Türschlossenteiser sollte jeder griffbereit haben.

Schwächelnde Batterien
Wer in diesen Tagen eine schwächelnde Batterie ins eunem Wagen hat, der ist schnell auf Hilfe angewiesen. Manchmal hilft dann aber auch die Starthilfe nicht mehr. Gerade ältere Batterien machen bei extremer Kälte schlapp. Ist die Kapazität der Batterie zu weit unterschritten, sollte eine neue angeschafft werden. Häufige Kurzstreckenfahrten machen den Akkus das Leben zusätzlich schwer. Das Stromaggregat wird nicht ausreichend nachgeladen und versagt irgendwann seinen Dienst. Der Experte rät deshalb dazu, die schwächelnde Batterie über Nacht oder bei längerem Fahrzeugstillstand auszubauen.

Wenn der Dieselkraftstoff geliert ...
Tankstellen haben seit Oktober Winterdiesel in ihren Zapfsäulen. Fällt die Temperatur allerdings unter minus 22 Grad, kann auch Winterdiesel gelieren. Additive können die Kristallisierung des Dieselkraftstoffs verzögern. Das Nachbefüllen aus dem Reservekanister birgt das Risiko, normalen Dieselkraftstoff in den Tank zu bekommen. Oftmals sind auch verunreinigte Dieselfilter der Grund für ein Startproblem. Auf gar keinen Fall sollte man versuchen, Motor, Tank oder Kraftstoffleitung mit Gasbrennern aufzutauen. Auch der altbekannte Trick, kristallisierten Dieselkraftstoff mit einem Schluck Benzin zu verdünnen, ist keine Lösung und schadet modernen Selbstzündern. "In diesem Fall kann man eigentlich nur warten, bis das Fahrzeug wieder aufgetaut ist", empfiehlt Torsten Hesse. Bei der polaren Kälte ist es zudem ratsam, den Tank nie ganz leer zu fahren.

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