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Aktualisiert: 11/28/2012 | von AutoNEWS

Michael Schumacher: Der Formel-1-König dankt ab

Unglaubliche 30 Bestmarken der Formel-1-Geschichte gehen auf sein Konto: Nun hat sich der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher endgültig aus der Formel 1 verabschiedet. Wir blicken zurück.


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Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)

Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (© rechts)

Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)

Interlagos (Brasilien), 26. November 2012 - Sieben WM-Titel, 91 Rennsiege und 68 Pole-Positions: Das sind nur einige von insgesamt 30 Rekordmarken, die Michael Schumacher in der Formel 1 aufgestellt hat. 21 Jahre nach seinem ersten Start beendet die Legende "Schumi" nun ihre Karriere in der Königsklasse des Rennsports.

Karriereende nach 21 Jahren
Der Große Preis von Brasilien auf dem Kurs von Interlagos war am 25. November 2012 das letzte Rennen Schumachers. Schon vor geraumer Zeit hatte sein Mercedes-Team bekannt gegeben, dass Lewis Hamilton in der nächsten Saison den Platz des 43 Jahre alten Deutschen einnehmen wird. Während Sebastian Vettel in Brasilien gegen Fernando Alonso um die WM-Krone 2012 kämpfte, kam Schumacher nach dem Rennen ins Sinnieren: "In gewisser Weise ist es bezeichnend, dass ich meine Formel-1-Karriere heute auf dem siebten Platz beendet habe, auf dem ich sie vor 308 Rennen im Jahr 1991 beim Qualifying in Spa-Francorchamps auch begonnen habe. Und das alles mit der Startnummer sieben nach dem Gewinn von sieben WM-Titeln."

Weitere Artikel zu Ferrari

Mit Glück in die Formel 1
Nicht nur in dieser Hinsicht schließt sich für "Schumi" der Kreis. Über die elterliche Kartbahn kam er zum Rennsport, nach Stationen in der Formel Ford und Formel 3 startete er 1990 und 1991 für Mercedes in der Sportwagen-WM. Ein Zufall ebnete Schumacher den Weg in die Formel 1: Teamchef Eddie Jordan suchte 1991 kurzfristig einen Ersatz für seinen plötzlich inhaftierten Stammfahrer Bertrand Gachot. Im belgischen Spa-Francorchamps schied Schumacher dann nach nur 500 Metern auf Platz fünf liegend aus. Das Benetton-Team erkannte sein Talent und warb ihn nach diesem Rennen ab. Genau ein Jahr nach seinem Formel-1-Debüt fuhr Schumacher in Spa zu seinem ersten Sieg. 1994 holte er seinen ersten WM-Titel, in jener Saison verunglückte sein großes Idol Ayrton Senna tödlich. Nach seinem zweiten Titel 1995 wechselte Schumacher für viele überraschend zum damals schwächelnden Ferrari-Team. Hier sollte es bis zum Jahr 2000 dauern, ehe es den dritten WM-Titel für "Schumi" gab. Die 2000er-Jahre wurden zum Ferrari-Jahrzehnt: Bis 2004 erhöhte Schumacher sein Titelkonto auf sieben. In dieser Zeit ergab sich auch die einmalige Situation, dass sein Bruder Ralf ebenfalls in der Formel 1 fuhr. Zum besonderen Highlight wurde der Grand Prix von Kanada des Jahres 2001, wo Ralf als Sieger und Michael als Zweitplatzierter auf dem Podium standen. 2006 erklärte Michael Schumacher erstmals seinen Rücktritt aus der Formel 1, fortan war er als Berater und Testpilot für Ferrari tätig.

Glückloses Comeback
Für viele Beobachter überraschend kam der Wiedereinstieg in die Formel 1: Mit 41 Jahren wechselte Schumacher zu Mercedes, obwohl er in Italien gottgleichen Status genießt und sogar Ehrenbürger der Ferrari-Stadt Maranello ist. Bei Mercedes traf Schumacher auf Ross Brawn, der als Technikchef bei Ferrari für viele Schumi-Erfolge verantwortlich war. Trotzdem schaffte es der Rekordweltmeister kaum noch, an die Spitze zu fahren. Sein bestes Ergebnis für Mercedes erzielte Schumacher mit einem dritten Platz beim Großen Preis von Europa 2012. Apropos Ergebnisse: Mit inzwischen drei WM-Titeln ist Sebastian Vettel längst auf den Spuren von Michael Schumacher. Einen Rekord konnte "Schumi" indes in seiner Karriere nicht brechen: Mit 323 Starts saß sein Ex-Kollege Rubens Barrichello am häufigsten in einem Formel-1-Cockpit.

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Michael Schumacher: Der Formel-1-König dankt ab Unglaubliche 30 Bestmarken der Formel-1-Geschichte gehen auf sein Konto: Nun hat sich der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher endgültig aus der Formel 1 verabschiedet. Wir blicken zurück. AutoNEWS2012-11-28T12:36:002012-11-28T14:01:00© AutoNEWSDas letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Interlagos (Brasilien), 26. November 2012 - Sieben WM-Titel, 91 Rennsiege und 68 Pole-Positions: Das sind nur einige von insgesamt 30 Rekordmarken, die Michael Schumacher in der Formel 1 aufgestellt hat. 21 Jahre nach seinem ersten Start beendet die Legende "Schumi" nun ihre Karriere in der Königsklasse des Rennsports. Karriereende nach 21 Jahren Der Große Preis von Brasilien auf dem Kurs von Interlagos war am 25. November 2012 das letzte Rennen Schumachers. Schon vor geraumer Zeit hatte sein Mercedes-Team bekannt gegeben, dass Lewis Hamilton in der nächsten Saison den Platz des 43 Jahre alten Deutschen einnehmen wird. Während Sebastian Vettel in Brasilien gegen Fernando Alonso um die WM-Krone 2012 kämpfte, kam Schumacher nach dem Rennen ins Sinnieren: "In gewisser Weise ist es bezeichnend, dass ich meine Formel-1-Karriere heute auf dem siebten Platz beendet habe, auf dem ich sie vor 308 Rennen im Jahr 1991 beim Qualifying in Spa-Francorchamps auch begonnen habe. Und das alles mit der Startnummer sieben nach dem Gewinn von sieben WM-Titeln." Weitere Artikel zu Ferrari Mit Glück in die Formel 1 Nicht nur in dieser Hinsicht schließt sich für "Schumi" der Kreis. Über die elterliche Kartbahn kam er zum Rennsport, nach Stationen in der Formel Ford und Formel 3 startete er 1990 und 1991 für Mercedes in der Sportwagen-WM. Ein Zufall ebnete Schumacher den Weg in die Formel 1: Teamchef Eddie Jordan suchte 1991 kurzfristig einen Ersatz für seinen plötzlich inhaftierten Stammfahrer Bertrand Gachot. Im belgischen Spa-Francorchamps schied Schumacher dann nach nur 500 Metern auf Platz fünf liegend aus. Das Benetton-Team erkannte sein Talent und warb ihn nach diesem Rennen ab. Genau ein Jahr nach seinem Formel-1-Debüt fuhr Schumacher in Spa zu seinem ersten Sieg. 1994 holte er seinen ersten WM-Titel, in jener Saison verunglückte sein großes Idol Ayrton Senna tödlich. Nach seinem zweiten Titel 1995 wechselte Schumacher für viele überraschend zum damals schwächelnden Ferrari-Team. Hier sollte es bis zum Jahr 2000 dauern, ehe es den dritten WM-Titel für "Schumi" gab. Die 2000er-Jahre wurden zum Ferrari-Jahrzehnt: Bis 2004 erhöhte Schumacher sein Titelkonto auf sieben. In dieser Zeit ergab sich auch die einmalige Situation, dass sein Bruder Ralf ebenfalls in der Formel 1 fuhr. Zum besonderen Highlight wurde der Grand Prix von Kanada des Jahres 2001, wo Ralf als Sieger und Michael als Zweitplatzierter auf dem Podium standen. 2006 erklärte Michael Schumacher erstmals seinen Rücktritt aus der Formel 1, fortan war er als Berater und Testpilot für Ferrari tätig. Glückloses Comeback Für viele Beobachter überraschend kam der Wiedereinstieg in die Formel 1: Mit 41 Jahren wechselte Schumacher zu Mercedes, obwohl er in Italien gottgleichen Status genießt und sogar Ehrenbürger der Ferrari-Stadt Maranello ist. Bei Mercedes traf Schumacher auf Ross Brawn, der als Technikchef bei Ferrari für viele Schumi-Erfolge verantwortlich war. Trotzdem schaffte es der Rekordweltmeister kaum noch, an die Spitze zu fahren. Sein bestes Ergebnis für Mercedes erzielte Schumacher mit einem dritten Platz beim Großen Preis von Europa 2012. Apropos Ergebnisse: Mit inzwischen drei WM-Titeln ist Sebastian Vettel längst auf den Spuren von Michael Schumacher. Einen Rekord konnte "Schumi" indes in seiner Karriere nicht brechen: Mit 323 Starts saß sein Ex-Kollege Rubens Barrichello am häufigsten in einem Formel-1-Cockpit.Werden Sie Fan von MSN Deutschland bei Facebookseo_keywordsFerrari252191914Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)Das letzte Arbeitsgerät: Michael Schumacher mit seinem Mercedes-Rennwagen und Teamkollege Nico Rosberg (rechts)

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