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Aktualisiert: 01/29/2013 | von AutoNEWS

Adam: Opels bunter Bursche im Test

Opel betritt neue Pfade und wagt sich mit dem Kleinstwagen Adam in die Lifestyle-Ecke von Mini und Fiat 500 vor. Im Gepäck: Knallbunte Farben, moderne Technik und eine unendliche Vielfalt an Individualisierungsmöglichkeiten.


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Dürfen wir vorstellen? Adam, das jüngste Mitglied der Opelfamilie

Dürfen wir vorstellen? Adam, das jüngste Mitglied der Opelfamilie

Dürfen wir vorstellen? Adam, das jüngste Mitglied der Opelfamilie

Lissabon, 11. November 2012 -
Jung, männlich, deutsch sucht aufgeschlossenen, fröhlichen Fahrer mit Hang zu bunten Farben, Schnickschnack und Liebe zum Detail. Technikaffin sollte er sein und entscheidungsfreudig, Englischkenntnisse sind von Vorteil. Süß ist er ja, der junge Adam aus Rüsselsheim, der ab Januar 2013 in die Welt zieht, um die Menschen von sich zu überzeugen. Ein bisschen klein vielleicht mit seinen gerade einmal 3,70 Metern Länge, dafür kräftig, mit breiten Schultern - 1,72 Meter ohne Außenspiegel - und freundlichem Gesicht. Adam! Den Namen hat er vom Großvater Adam Opel, werden viele beim Anblick des jüngsten Opel-Sprosses denken - und liegen damit falsch. Die Namensgebung ist von den Eltern gut durchdacht und ausführlich im Freundeskreis diskutiert worden. International muss er sein - der Junge soll schließlich auch im Ausland Karriere machen - jung, maskulin. Nach reiflicher Überlegung entschied man sich schließlich für Adam, gesprochen: "Ädäm", denn das klingt cooler, moderner und funktioniert auch in anderen Ländern.

Vielfalt statt Einfalt
Beim Anblick des Kleinen wird manch einer verwundert nach dem Markenlogo schielen, denn Opel brachte man bis jetzt nicht unbedingt mit Lifestyle-Modellen in Verbindung. Doch nun wagt man sich in Rüsselsheim auf neue Pfade und bringt mit dem Opel Adam einen Kleinstwagen auf den Markt, der nach eigenen Aussagen in die Kategorie "trendig urban" fällt und davon lebt, aufzufallen und zu polarisieren. Man will eindringen in die Nische, die bisher hauptsächlich von Mini und Fiat 500, aber auch Audi A1 und Citroen DS3 besetzt ist. Die Mittel zum Zweck sind Knutschkugel-Design, Smarties-bunte Farbpalette, technologische Schmankerln und eine schier endlose Flut von Individualisierungsmöglichkeiten.

Weitere Artikel zu Opel

Das erste Date
Adam wartet auf uns in der Tiefgarage und er ist nicht alleine. Der Parkplatz sieht aus, als habe jemand eine Kiste bunter Legosteine ausgekippt. Überall stehen die knallfarbenen Wägelchen, bereit in den Altstadtgassen Lissabons ihr Können unter Beweis zu stellen. Unser Adam ist schwarz mit weißem Dach und roten Mustern auf Blechgewand, Spiegeln und Grill und lächelt uns mit vollen Lippen freundlich an. Der erste Eindruck passt schon mal, wir steigen ein. Im Innenraum geht es so farbenfroh weiter, wie es außen angefangen hat. Rote Zierelemente an Lenkrad, Schaltknüppel, Armaturenbrett und Türverkleidung, man weiß gar nicht, wohin man zuerst gucken soll.

Es werde Licht
Was trotz leichter Reizüberflutung auffällt: Materialqualität und Verarbeitung sind ungewohnt hochwertig für einen Kleinwagen. Bevor es losgeht, erst einmal ein paar Knöpfchen drücken. Schwupps, über uns funkelt das Firmament, denn Adam holt den Fahrern seiner Wahl die Sterne vom Himmel. 64 LEDs sorgen gegen einen Aufpreis von 280 Euro für ein romantisches Ambiente, das es sonst nur bei Rolls-Royce gibt - dort allerdings kostet der Sternenhimmel mehr als der junge Adam mit Basisausstattung. Ein weiterer Knopfdruck und die Ambientebeleuchtung wechselt von beruhigendem Blau in sonniges Gelb, die richtige Farbe für diesen regnerischen Tag, es kann losgehen.

Weitere Artikel zu Opel

Wie gemacht für die Innenstadt
Den in Wagenfarbe gehaltenen Schlüssel ins Schloss gesteckt, Adam brummt aufgeregt los und rollt munter aus der Garage. Um unbeschwert ans Ziel zu gelangen, muss das Smartphone mit dem IntelliLink-Infontainment-System verbunden werden, denn navigiert wird mithilfe einer App. Die Vernetzung ist sowohl mit Android als auch Apple iOS ein Kinderspiel, wer allerdings kein Smartphone sein eigen nennt, sollte dringend eine Straßenkarte an Bord haben: ein integriertes Navigationssystem steht nicht in der Ausstattungsliste. Adam schlängelt sich unbeschwert durch den Innenstadtverkehr, aufgrund seiner Maße ist er ausgesprochen wendig. Wird's beim Rangieren doch mal richtig eng, eilt der ab Werk verbaute Citymodus mit erhöhter Lenkunterstützung zur Hilfe.

Parken leichtgemacht
Frei nach dem Motto "Platz ist in der kleinsten Hütte" findet Adam auch in vollgestopften Straßen eine Parkmöglichkeit, in die er sich auf Wunsch sogar selbstständig hineinmanövriert. Das muss getestet werden, also Hände weg vom Steuer und los geht's! In aller Seelenruhe kurbelt sich der Rüsselsheimer in die enge Lücke, nur die Beinarbeit muss noch vom Fahrer erledigt werden. Nach Beendigung der Kurbelei vermeldet unser Adam zwar "parking failed", doch irren ist menschlich: wir stehen perfekt am Straßenrand. Kombiniert ist der Parkassistent mit einem Toter-Winkel-Warner, das Ausparken ist dank serienmäßiger Berganfahrhilfe auch auf steilen Sträßchen kein Problem.

Weitere Artikel zu Opel

On the road
Innenstadttest bestanden, es geht nach draußen. Beim Langstreckenlauf auf der Autobahn schwächelt der muskulöse Adam ein wenig. Der vom großen Bruder Corsa geerbte 1,4-Liter-Benziner mit 87 PS braucht ordentlich Drehzahl, um auf Touren zu kommen, das maximale Drehmoment von 130 Newtonmeter liegt erst bei 4.000 Umdrehungen an. Aufgrund der Geräuschentwicklung wünscht man sich einen sechsten Gang herbei, der ist allerdings erst in Kombination mit neuen Motoren ab Ende 2013 bestellbar. Ist der Hesse dann in Schwung, läuft er flott vor sich hin, kommt aber an Steigungen etwas aus der Puste. Wer gerne federleicht über den Asphalt schwebt, der sollte vorsichtshalber ein Daunenkissen im Gepäck haben, denn das von uns gefahrene Sportfahrwerk ist nichts für schwache Wirbelsäulen. Raubeinig gibt der Adam Querrillen und Schlaglöcher an die Insassen weiter. Runter von der Autobahn und ab Richtung Meer. Auf den kurvigen Küstenstraßen beweist unser Adam dann doch, dass er nicht nur ein Stadtkind, sondern auch gerne mal Naturbursche ist. Der Opel liegt stramm auf der Straße und flitzt sicher und flink durch die nassen Kehren.

Hinten wird's eng
Zwischenstopp am Cabo da Roca, Zeit die Ausmaße unseres Autochens genauer unter die Lupe zu nehmen. Beim Aussteigen wird klar: Die bequemen Sitze und das überraschend großzügige Platzangebot in der ersten Reihe sind ausflugsgeeignet. Dahinter wird es allerdings eng. Die Rückbank kann man einem Erwachsenen aufgrund des abfallenden Dachs und der Beinfreiheit nur für kürzere Fahrten zumuten, Reisegepäck ist im 170 Liter kleinen Kofferraum sowieso kaum zu verstauen. Sporttasche und Einkaufstüten passen rein und lassen sich locker über die hohe Ladekante heben, schwieriger dürfte es bei Sprudelkisten werden, von denen zwei im Gepäckräumchen Platz finden.

Weitere Artikel zu Opel

Unendliche Möglichkeiten
Zurück in die quirlige Innenstadt, wo der Adam auf einem Parkplatz seine Artgenossen wiedertrifft. Hier wird sichtbar, wie viele Farb- und Ausschmückungsmöglichkeiten es gibt. Zwölf Karosserielackierungen stehen beim Marktstart zur Wahl, sie reichen von Mojito Green bis Berry Red, weitere folgen nach. Das Dach kann in den Wagenfarben oder in einer von drei exklusiven Dachtönen gefärbt werden, wer's hell mag, entscheidet sich für ein Panorama-Sonnenfenster. Doch das ist nur der Anfang. 31 Radvarianten, Felgen-Zierclips in sechs Tönen und verschiedene Farben für die Kühlergrill-Zierleiste stehen in der 19-seitigen Ausstattungsliste, außerdem 15 Sitzdesigns, sechs Dachhimmel, darunter ein blaues Himmelszelt mit Schäfchenwolken, und 19 unterschiedliche Dekor-Varianten. Eigentlich fehlt nur noch der Kleiderschrank samt Inhalt, aus dem sich der modebewusste Ädäm jeden Morgen ein neues Outfit aussuchen kann, passend zu Wetter und Stimmungslage. Absurde Vorstellung? Nicht wirklich. Zwar kann der Opel nicht komplett umgekleidet werden, zahlreiche Accessoires wie Zierclips und Innenraumdekor sind aber in vielen Schattierungen erhältlich und vom Händler mit wenigen Griffen austauschbar.

Erlebniswelten
Apropos Händler: Bei den nicht enden wollenden Ausstattungsmöglichkeiten bekommt man fast ein bisschen Mitleid mit dem Berater, der bisher Kadett und Astra verkauft hat und nun den Adam an den Mann beziehungsweise die Frau bringen soll. Blechkleid in ocean blue oder curry red, Dach in cream white oder doch lieber im dunklen okapi brown, Innenraumdekor mit oder ohne LED-Hinterleuchtung, Wölkchen-Himmel oder schwarz-weiß-karierte Rennsport-Kuppel, Grillspange besser farbig oder in Carbon-Design, Felgenschmuck in grellem sunny yellow oder feurigem fire red? Damit Händlern und Kunden im Farbenkarussell nicht schwindelig wird, hat Opel statt hierarchischen Ausstattungslinien drei Ausstattungswelten entwickelt. Anhand einiger Fragen erkennt der Fachmann schnell, ob der Käufer eher in die flippige Jam-, die elegante Glam-, oder die sportlich-coole Slam-Kategorie einzuordnen ist und bietet kategoriespezifische Optionspakete an.

Weitere Artikel zu Opel

Made in Germany
Eines aber ist allen Adams gemein: Sie werden in Rüsselsheim entwickelt und in Eisenach gefertigt und sind damit waschechte deutsche Jungs. Die Zukunft der farbenfrohen Stadtflitzer hängt von ihrer Überzeugungsfähigkeit ab. Stimmen die Zahlen, liegen auch Dieselvarianten, oder ein knackiger Oben-ohne-Ädäm im Bereich des Denkbaren.

Fazit:
Der Adam ist ein unkonventioneller Knabe mit ungewöhnlichen Ideen, der recht unopelig daherkommt. Hinter seinem auffälligen Äußeren verbergen sich einige Schwächen wie die hohe Ladekante oder der leicht asthmatische Motor - und auch mit einem Spritverbrauch von 5,0 bis 5,5 Liter gewinnt ein Kleinwagen keinen Preis. Aber neue Motoren sind in der Pipeline und der Adam hat einen Vorteil: Er fällt auf, wie die vielen gezückten Fotohandys bei Stopps an roten Ampeln zweifelsfrei zeigten, und ist mit 11.500 Euro Basispreis sicherlich konkurrenzfähig. Mit seinem Charme und seiner unkonventionellen Art hat er das Potenzial, Betrachter um den Finger zu wickeln.

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Adam: Opels bunter Bursche im Test Opel betritt neue Pfade und wagt sich mit dem Kleinstwagen Adam in die Lifestyle-Ecke von Mini und Fiat 500 vor. Im Gepäck: Knallbunte Farben, moderne Technik und eine unendliche Vielfalt an Individualisierungsmöglichkeiten. AutoNEWS2013-01-24T09:00:002013-01-29T17:48:00© AutoNEWSDürfen wir vorstellen? Adam, das jüngste Mitglied der OpelfamilieLissabon, 11. November 2012 - Jung, männlich, deutsch sucht aufgeschlossenen, fröhlichen Fahrer mit Hang zu bunten Farben, Schnickschnack und Liebe zum Detail. Technikaffin sollte er sein und entscheidungsfreudig, Englischkenntnisse sind von Vorteil. Süß ist er ja, der junge Adam aus Rüsselsheim, der ab Januar 2013 in die Welt zieht, um die Menschen von sich zu überzeugen. Ein bisschen klein vielleicht mit seinen gerade einmal 3,70 Metern Länge, dafür kräftig, mit breiten Schultern - 1,72 Meter ohne Außenspiegel - und freundlichem Gesicht. Adam! Den Namen hat er vom Großvater Adam Opel, werden viele beim Anblick des jüngsten Opel-Sprosses denken - und liegen damit falsch. Die Namensgebung ist von den Eltern gut durchdacht und ausführlich im Freundeskreis diskutiert worden. International muss er sein - der Junge soll schließlich auch im Ausland Karriere machen - jung, maskulin. Nach reiflicher Überlegung entschied man sich schließlich für Adam, gesprochen: "Ädäm", denn das klingt cooler, moderner und funktioniert auch in anderen Ländern. Vielfalt statt Einfalt Beim Anblick des Kleinen wird manch einer verwundert nach dem Markenlogo schielen, denn Opel brachte man bis jetzt nicht unbedingt mit Lifestyle-Modellen in Verbindung. Doch nun wagt man sich in Rüsselsheim auf neue Pfade und bringt mit dem Opel Adam einen Kleinstwagen auf den Markt, der nach eigenen Aussagen in die Kategorie "trendig urban" fällt und davon lebt, aufzufallen und zu polarisieren. Man will eindringen in die Nische, die bisher hauptsächlich von Mini und Fiat 500, aber auch Audi A1 und Citroen DS3 besetzt ist. Die Mittel zum Zweck sind Knutschkugel-Design, Smarties-bunte Farbpalette, technologische Schmankerln und eine schier endlose Flut von Individualisierungsmöglichkeiten. Weitere Artikel zu Opel Das erste Date Adam wartet auf uns in der Tiefgarage und er ist nicht alleine. Der Parkplatz sieht aus, als habe jemand eine Kiste bunter Legosteine ausgekippt. Überall stehen die knallfarbenen Wägelchen, bereit in den Altstadtgassen Lissabons ihr Können unter Beweis zu stellen. Unser Adam ist schwarz mit weißem Dach und roten Mustern auf Blechgewand, Spiegeln und Grill und lächelt uns mit vollen Lippen freundlich an. Der erste Eindruck passt schon mal, wir steigen ein. Im Innenraum geht es so farbenfroh weiter, wie es außen angefangen hat. Rote Zierelemente an Lenkrad, Schaltknüppel, Armaturenbrett und Türverkleidung, man weiß gar nicht, wohin man zuerst gucken soll. Es werde Licht Was trotz leichter Reizüberflutung auffällt: Materialqualität und Verarbeitung sind ungewohnt hochwertig für einen Kleinwagen. Bevor es losgeht, erst einmal ein paar Knöpfchen drücken. Schwupps, über uns funkelt das Firmament, denn Adam holt den Fahrern seiner Wahl die Sterne vom Himmel. 64 LEDs sorgen gegen einen Aufpreis von 280 Euro für ein romantisches Ambiente, das es sonst nur bei Rolls-Royce gibt - dort allerdings kostet der Sternenhimmel mehr als der junge Adam mit Basisausstattung. Ein weiterer Knopfdruck und die Ambientebeleuchtung wechselt von beruhigendem Blau in sonniges Gelb, die richtige Farbe für diesen regnerischen Tag, es kann losgehen. Weitere Artikel zu Opel Wie gemacht für die Innenstadt Den in Wagenfarbe gehaltenen Schlüssel ins Schloss gesteckt, Adam brummt aufgeregt los und rollt munter aus der Garage. Um unbeschwert ans Ziel zu gelangen, muss das Smartphone mit dem IntelliLink-Infontainment-System verbunden werden, denn navigiert wird mithilfe einer App. Die Vernetzung ist sowohl mit Android als auch Apple iOS ein Kinderspiel, wer allerdings kein Smartphone sein eigen nennt, sollte dringend eine Straßenkarte an Bord haben: ein integriertes Navigationssystem steht nicht in der Ausstattungsliste. Adam schlängelt sich unbeschwert durch den Innenstadtverkehr, aufgrund seiner Maße ist er ausgesprochen wendig. Wird's beim Rangieren doch mal richtig eng, eilt der ab Werk verbaute Citymodus mit erhöhter Lenkunterstützung zur Hilfe. Parken leichtgemacht Frei nach dem Motto "Platz ist in der kleinsten Hütte" findet Adam auch in vollgestopften Straßen eine Parkmöglichkeit, in die er sich auf Wunsch sogar selbstständig hineinmanövriert. Das muss getestet werden, also Hände weg vom Steuer und los geht's! In aller Seelenruhe kurbelt sich der Rüsselsheimer in die enge Lücke, nur die Beinarbeit muss noch vom Fahrer erledigt werden. Nach Beendigung der Kurbelei vermeldet unser Adam zwar "parking failed", doch irren ist menschlich: wir stehen perfekt am Straßenrand. Kombiniert ist der Parkassistent mit einem Toter-Winkel-Warner, das Ausparken ist dank serienmäßiger Berganfahrhilfe auch auf steilen Sträßchen kein Problem.Weitere Artikel zu Opel On the road Innenstadttest bestanden, es geht nach draußen. Beim Langstreckenlauf auf der Autobahn schwächelt der muskulöse Adam ein wenig. Der vom großen Bruder Corsa geerbte 1,4-Liter-Benziner mit 87 PS braucht ordentlich Drehzahl, um auf Touren zu kommen, das maximale Drehmoment von 130 Newtonmeter liegt erst bei 4.000 Umdrehungen an. Aufgrund der Geräuschentwicklung wünscht man sich einen sechsten Gang herbei, der ist allerdings erst in Kombination mit neuen Motoren ab Ende 2013 bestellbar. Ist der Hesse dann in Schwung, läuft er flott vor sich hin, kommt aber an Steigungen etwas aus der Puste. Wer gerne federleicht über den Asphalt schwebt, der sollte vorsichtshalber ein Daunenkissen im Gepäck haben, denn das von uns gefahrene Sportfahrwerk ist nichts für schwache Wirbelsäulen. Raubeinig gibt der Adam Querrillen und Schlaglöcher an die Insassen weiter. Runter von der Autobahn und ab Richtung Meer. Auf den kurvigen Küstenstraßen beweist unser Adam dann doch, dass er nicht nur ein Stadtkind, sondern auch gerne mal Naturbursche ist. Der Opel liegt stramm auf der Straße und flitzt sicher und flink durch die nassen Kehren. Hinten wird's eng Zwischenstopp am Cabo da Roca, Zeit die Ausmaße unseres Autochens genauer unter die Lupe zu nehmen. Beim Aussteigen wird klar: Die bequemen Sitze und das überraschend großzügige Platzangebot in der ersten Reihe sind ausflugsgeeignet. Dahinter wird es allerdings eng. Die Rückbank kann man einem Erwachsenen aufgrund des abfallenden Dachs und der Beinfreiheit nur für kürzere Fahrten zumuten, Reisegepäck ist im 170 Liter kleinen Kofferraum sowieso kaum zu verstauen. Sporttasche und Einkaufstüten passen rein und lassen sich locker über die hohe Ladekante heben, schwieriger dürfte es bei Sprudelkisten werden, von denen zwei im Gepäckräumchen Platz finden. Weitere Artikel zu Opel Unendliche Möglichkeiten Zurück in die quirlige Innenstadt, wo der Adam auf einem Parkplatz seine Artgenossen wiedertrifft. Hier wird sichtbar, wie viele Farb- und Ausschmückungsmöglichkeiten es gibt. Zwölf Karosserielackierungen stehen beim Marktstart zur Wahl, sie reichen von Mojito Green bis Berry Red, weitere folgen nach. Das Dach kann in den Wagenfarben oder in einer von drei exklusiven Dachtönen gefärbt werden, wer's hell mag, entscheidet sich für ein Panorama-Sonnenfenster. Doch das ist nur der Anfang. 31 Radvarianten, Felgen-Zierclips in sechs Tönen und verschiedene Farben für die Kühlergrill-Zierleiste stehen in der 19-seitigen Ausstattungsliste, außerdem 15 Sitzdesigns, sechs Dachhimmel, darunter ein blaues Himmelszelt mit Schäfchenwolken, und 19 unterschiedliche Dekor-Varianten. Eigentlich fehlt nur noch der Kleiderschrank samt Inhalt, aus dem sich der modebewusste Ädäm jeden Morgen ein neues Outfit aussuchen kann, passend zu Wetter und Stimmungslage. Absurde Vorstellung? Nicht wirklich. Zwar kann der Opel nicht komplett umgekleidet werden, zahlreiche Accessoires wie Zierclips und Innenraumdekor sind aber in vielen Schattierungen erhältlich und vom Händler mit wenigen Griffen austauschbar. Erlebniswelten Apropos Händler: Bei den nicht enden wollenden Ausstattungsmöglichkeiten bekommt man fast ein bisschen Mitleid mit dem Berater, der bisher Kadett und Astra verkauft hat und nun den Adam an den Mann beziehungsweise die Frau bringen soll. Blechkleid in ocean blue oder curry red, Dach in cream white oder doch lieber im dunklen okapi brown, Innenraumdekor mit oder ohne LED-Hinterleuchtung, Wölkchen-Himmel oder schwarz-weiß-karierte Rennsport-Kuppel, Grillspange besser farbig oder in Carbon-Design, Felgenschmuck in grellem sunny yellow oder feurigem fire red? Damit Händlern und Kunden im Farbenkarussell nicht schwindelig wird, hat Opel statt hierarchischen Ausstattungslinien drei Ausstattungswelten entwickelt. Anhand einiger Fragen erkennt der Fachmann schnell, ob der Käufer eher in die flippige Jam-, die elegante Glam-, oder die sportlich-coole Slam-Kategorie einzuordnen ist und bietet kategoriespezifische Optionspakete an. Weitere Artikel zu Opel Made in Germany Eines aber ist allen Adams gemein: Sie werden in Rüsselsheim entwickelt und in Eisenach gefertigt und sind damit waschechte deutsche Jungs. Die Zukunft der farbenfrohen Stadtflitzer hängt von ihrer Überzeugungsfähigkeit ab. Stimmen die Zahlen, liegen auch Dieselvarianten, oder ein knackiger Oben-ohne-Ädäm im Bereich des Denkbaren.Fazit: Der Adam ist ein unkonventioneller Knabe mit ungewöhnlichen Ideen, der recht unopelig daherkommt. Hinter seinem auffälligen Äußeren verbergen sich einige Schwächen wie die hohe Ladekante oder der leicht asthmatische Motor - und auch mit einem Spritverbrauch von 5,0 bis 5,5 Liter gewinnt ein Kleinwagen keinen Preis. Aber neue Motoren sind in der Pipeline und der Adam hat einen Vorteil: Er fällt auf, wie die vielen gezückten Fotohandys bei Stopps an roten Ampeln zweifelsfrei zeigten, und ist mit 11.500 Euro Basispreis sicherlich konkurrenzfähig. Mit seinem Charme und seiner unkonventionellen Art hat er das Potenzial, Betrachter um den Finger zu wickeln.Werden Sie Fan von MSN Deutschland bei Facebookseo_keywordsOpel252008910Dürfen wir vorstellen? Adam, das jüngste Mitglied der OpelfamilieDürfen wir vorstellen? Adam, das jüngste Mitglied der OpelfamilieDürfen wir vorstellen? 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