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Aktualisiert: 10/04/2011 | von AutoNEWS

Teenwave AR.1: Neuer Elektro-Sportwagen

Elektrofahrzeuge sind durch die schweren Batterien in der Regel deutlich gewichtiger als normal angetriebene Autos. Der elektrisch angetriebene Teewave AR.1 jedoch sticht so manchen Supersportler aus.


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Teewave AR.1: Optische Ähnlichkeiten zum Tesla Roadster sind vorhanden

Teewave AR.1: Optische Ähnlichkeiten zum Tesla Roadster sind vorhanden

Teewave AR.1: Optische Ähnlichkeiten zum Tesla Roadster sind vorhanden

Shalford (Großbritannien), 29. September 2011 -
Den fahrbaren Prototyp eines Elektrosportwagens namens Teewave AR.1 stellen die zwei Firmen Gordon Murray Design und Toray vor. Das japanische Unternehmen Toray gehört neben SGL Carbon zu den größten Kohlefaser-Herstellern der Welt. Gordon Murray Design übernahm die Entwicklung des Autos. Wie zu erwarten, werden Materialien von Toray eingesetzt. So besteht das Monocoque aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK). Es soll auch für andere Fahrzeuge verwendbar sein.

Leicht wie eine Elise, stark wie ein Kleinwagen
Mit 3,98 Meter ist der AR.1 fast 20 Zentimeter länger als eine Elise, und auch die Höhe von 1,15 Meter ist etwas größer. Das Gewicht des AR.1 beträgt nur 850 Kilo und ist damit trotz der 240 Kilo schweren Batterie fast so gering wie bei der Lotus Elise. Außerdem unterbietet das Auto den Tesla Roadster um etwa 400 Kilo, so Toray. Aber während der Tesla einen 215 Kilowatt (288 PS) starken Elektromotor bietet, kann der AR.1 nur recht kümmerliche 47 Kilowatt (64 PS) vorweisen. Das Drehmoment erreicht 180 Newtonmeter. Die Lithium-Ionen-Batterie speichert 16 Kilowattstunden.

Antrieb aus dem Mitsubishi i-MiEV?
Für den Antriebsstrang wurden Komponenten aus einem bereits verkäuflichen Elektrofahrzeug verwendet, das nicht genannt wurde. Nach den Daten könnte es sich jedoch um den Antrieb des Mitsubishi i-MiEV handeln. Dank der leichten Karosserie sind die Fahrleistungen des AR.1 gar nicht mal schlecht: Den Sprint auf Tempo 100 schafft das Auto dennoch in 11,4 Sekunden. Maximal werden 147 km/h erreicht. Die Reichweite beträgt rund 190 Kilometer. Danach wird das Elektromobil in sechs Stunden wieder aufgeladen. Das Antriebsaggregat wird als Heck-Mittelmotor eingebaut. Über ein Ein-Gang-Getriebe werden die Hinterräder angetrieben. Das Fahrwerk basiert vorn und hinten auf Doppelquerlenkern und Schraubenfedern. Vorne werden Reifen der Größe 175/55 R16 aufgezogen, hinten haben die Pneus die Größe 225/45 R17. Ob das Fahrzeug in Serie gehen soll, wurde nicht mitgeteilt.

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